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Vintage vs. Secondhand

 

Vintage

  • mindestens 20 Jahre alt

  • meist sehr gute Qualität

  • einzigartige Stücke mit Geschichte

  • wertvoll, denn immer seltener

Secondhand

  • Mode der letzten Jahre bis heute

  • viel günstiger als der Originalpreis

  • oft ungetragen oder wie neu

  • aktuelle Trends nachhaltig shoppen

Die Begriffe Vintage und Secondhand werden oft synonym verwendet - doch beide meinen etwas Anderes.

Vintage ist Kleidung dann, wenn sie mindestens 20 Jahre alt ist. Wir lieben Vintage ganz besonders! Deshalb liegt hier auch unser Fokus. Warum? Weil jedes Stück eine Geschichte hat, total individuell und besonders ist - und weil Vintage mit Qualität punktet.

Secondhand meint Kleidung aus zweiter Hand im Allgemeinen - das können auch moderne Stücke sein.

Somit ist Vintage auch Secondhand, aber Secondhand ist nicht unbedingt Vintage.

Ist Vintage nun das bessere Secondhand?

Auf jeden Fall ist Vintage-Kleidung wertvoller. Ganz einfach deshalb, weil sie immer seltener wird. Der Großteil der zeitgenössischen Mode wird kostengünstig und in Massen produziert. Vintage wird zur Rarität. Einiges ist mittlerweile nur noch sehr schwer zu finden - und das werden wir vermutlich noch stärker in der Zukunft merken. Das ist auch der Grund, weshalb Vintage- verglichen mit Secondhand-Produkten - teurer ist.

Genau deshalb finden wir, dass es genauso wichtig ist, auch Secondhand-Artikel anzubieten. Denn beide Konzepte haben den gleichen Feind: Fast Fashion.

Wenn es unser Anspruch ist, eine Alternative hierzu zu erschaffen, dann muss diese auch für alle zugänglich sein.

Denn nicht jede*r hat dieselben finanziellen Mittel. Dann liegt es nahe, im Zweifelsfall doch wieder zu Fast Fashion zu greifen - weil sie günstig ist.

Und genau das wollen wir vermeiden. Deswegen findet ihr bei uns beide Kategorien - und um auch mal moderne Brands und Trends nachhaltig shoppen zu können.

Tipps

 
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Wir finden

ein bewusster Umgang mit Kleidung gehört zu einem nachhaltigen Leben einfach dazu. Aber das ist natürlich nicht immer leicht - entweder, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, oder man verfällt schnell in alte Verhaltensmuster zurück.

Wir haben 5 Tipps für euch zusammengestellt,
die euch dabei helfen können euren Kleiderschrank zu optimieren.

TIPP 1

Trenne dich

Wir alle haben diese Schrankhüter, die wir glauben, irgendwann noch einmal tragen zu wollen. 

Was dir nicht mehr passt oder gefällt, ist für dich jedoch nur Ballast, der dich ablenkt. 

Alles was du ausmistest, kannst du verschenken, verkaufen oder spenden.

TIPP 2

Organisiere dich

Ordnung ist das halbe Leben!

Wenn du nur noch Lieblingsstücke im Schrank hast, bringe Ordnung rein. Du kannst zum Beispiel nach Art des Kleidungsstücks, nach Farben oder nach Stil und Anlass sortieren.

So wird es gleich übersichtlicher!

TIPP 3

Fokussiere dich

Wenn deine Ordnung steht, fokussiere dich auf das, was du wirklich liebst und regelmäßig trägst. Gibt es etwas, das dir fehlt? Sei ehrlich zu dir selbst und frage dich, wie du deinen Stil beschreiben würdest. Du kannst dir auch eine Collage erstellen, um herauszufinden, wer du bist und was in deinem Kleiderschrank nicht fehlen darf.

TIPP 4

Reflektiere dich

Wenn du weißt, was du brauchst, gehe auf die Suche - aber reflektiere dich dabei. Kannst du es nachhaltig und fair erwerben?

Es muss nicht immer ein neues Kleidungsstück sein. Du kannst auch tauschen, leihen oder secondhand kaufen.

TIPP 5

Bleibe dran

Aller Anfang ist schwer - aber noch schwieriger ist es manchmal, etwas beizubehalten. Rufe dir immer wieder die Vorteile deines bewussten Umgangs mit deinem Kleiderschrank ins Gedächtnis.

Es lohnt sich, am Ball zu bleiben!

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Minimalismus

Nicht weniger, sondern mehr von dem, was dich glücklich macht.

Heute zeige ich euch mal etwas persönliches: Wie sieht eigentlich mein eigener Kleiderschrank aus?

Den Begriff Capsule Wardrobe kennen wahrscheinlich schon die meisten von euch. Ich habe dieses Konzept schon oft ausprobiert, fand es jedoch immer nicht ganz so einfach. Ich wollte mich nicht an Zahlen orientieren, die besagen, wieviel ich brauche oder nicht brauche.

Vielmehr suchte ich nach einem Konzept, das mir hilft, herauszufinden, welche Stücke meine Lieblinge sind - welche ich kombinieren kann und letztendlich wirklich trage.

Dann bin ich auf einen tollen Tipp gestoßen: einfach alle Kleiderbügel verkehrt herum drehen - sobald ein Kleidungsstück angezogen wurde, dreht ihr den Bügel wieder richtig herum. So seht ihr mit der Zeit, welche Sachen ihr gar nicht nutzt - um euch auf das zu beschränken, was ihr wirklich braucht und liebt.

Das funktioniert übrigens auch bei Sachen, die ihr faltet. Dann kommt z.B. alles, was ihr noch nicht getragen habt, auf einen Stapel - und alles, was ihr angezogen habt, daneben.

Wir denken oft darüber nach, wie wir nachhaltig shoppen können. Nachhaltigkeit beginnt jedoch schon früher. Ich versuche immer zuerst zu hinterfragen, ob ich überhaupt etwas Neues brauche.

Mittlerweile besitze ich fast ausschließlich Vintage & Preloved-Kleidung. Wenn ich merke, dass mir wirklich etwas fehlt, versuche ich stets, es secondhand zu kaufen.

Reminder für das Vintage Shopping

1

Suche nicht nur nach deiner regulären Größe

Vintage Kleidung fällt meist ganz anders aus, als wir es gewohnt sind. Unsere Größenangabe orientiert sich deshalb übrigens immer an unserer eigenen Einschätzung! Sie ist aber oft nur ein Richtwert. Vieles kannst du z.B. auch oversized tragen.

2

Kleidung hat kein Geschlecht!

Wenn du nur nach "Damen"-oder "Herren"- Artikeln suchst, entgeht dir vielleicht dein Lieblingseinzelstück.

3

Bleib offen

Vintage ist einzigartig. Wenn du zu konkrete Vorstellungen hast, wird es schwierig beim Shoppen. Lass dich lieber inspirieren - und denk daran:

Du kannst Kleinigkeiten auch immer ändern, wie z.B. Schulterpolster entfernen oder neue Knöpfe annähen.

Unsere drei Reminder treffen nicht nur auf das Online Shopping zu, sondern können euch natürlich auch helfen, wenn ihr das nächste mal offline nach Vintage-Schätzen stöbert. 

Wir finden, dass das Shopping-Erlebnis bei Vintage ganz anders ist, als bei Neuware.

Es ist bunt, vielfältig, tolerant, individuell und steckt voller Inspirationen.

Slow Fashion

 

8 Gründe, warum ich aufgehört habe, Fast Fashion zu kaufen

Fast Fashion vermittelt eine Wegwerfmentalität

Da es ständig wechselnde Kollektionen gibt, wird immer schneller nachproduziert.

Trends kommen und gehen - uns wird suggeriert, dass das Kleidungsstück der vorherigen Saison schon wieder langweilig geworden ist.

Fast Fashion hat eine schlechte Qualität

Weil immer schneller und billiger produziert wird, wird die Qualität der Produkte immer schlechter.

Oft hält ein Kleidungsstück sowieso nur eine Saison - sodass wieder ein Neues gekauft wird und der Kreislauf von vorne beginnt.

Fast Fashion schadet der Umwelt

Die Textilbranche ist eine bedeutsame Quelle für den Ausstoß von CO². Ein billiger Stoff wie Polyester wird z.B. häufig verwendet, ist aber problematisch, da man Erdöl für die Produktion benötigt. Ebenso umweltschädlich sind z.B. verwendete Chemikalien, der Verpackungsmüll oder die langen Transportwege aus Indien & Co.

Fast Fashion ist ungesund

Schädliche Stoffe in Kleidung sind nichts Neues.

Das giftige Bleichmittel Chlor wird z.B. für Jeansstoffe verwendet. Leder wird häufig mit Chrom gegerbt - dieser Stoff ist unter bestimmten Bedingungen krebserregend. Das sind nur zwei Beispiele für Schadstoffe, die nicht nur die Umwelt, sondern auch unsere Gesundheit belasten.

Fast Fashion ist unethisch

Damit Fast Fashion Brands ihre Produkte günstig anbieten können, müssen oft die Arbeiterinnen und Arbeiter darunter leiden.

Zu niedrige Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen beispielsweise sind keine Seltenheit.

Fast Fashion verursacht Tierleid

Manche der verwendeten Materialien in der Modeindustrie stammen von Tieren. Wolle, Leder, Seide oder Daunen sind nur einige Beispiele.

Häufig steckt schon hinter einem Wollpullover viel Tierquälerei - weil Schafe beim Scheren teils unter großen Schmerzen leiden müssen.

Fast Fashion klaut Designs

Um immer wieder neue Trends liefern zu können, müssen sich Fast Fashion Brands ihre Ideen für neue Styles bei Designern abschauen.

Das Endprodukt ist im Prinzip nur ein billiger Abklatsch vom Original.

Fast Fashion ist immer das Gleiche.

Da sich Fast Fashion nur an schnelllebigen Trends orientiert, hat die Kleidung nichts Besonderes an sich. Verschiedene Brands konkurrieren untereinander - alles sieht mehr oder weniger gleich aus. Dadurch geht auch die Wertschätzung gegenüber den Kleidungsstücken immer mehr verloren. 

 

Warum Vintage?

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Wir können es ja nicht oft genug sagen: Vintage Kleidung hat so viele Vorteile!

Es ist natürlich immer nachhaltiger als neu zu kaufen, weil wir die Kleidung weitertragen, die bereits im Kreislauf ist. ♻️

Aber da ist noch mehr: früher wurde Kleidung mit einer deutlich besseren Qualität produziert. Das merkt ihr an den verwendeten Materialien, an der Verarbeitung der Stoffe und natürlich daran, wie lang die Kleidung hält. Ist das nicht verrückt? 20, 30, 40 Jahre oder sogar noch mehr haben die Kleidungsstücke schon auf dem Buckel und wir können uns immer noch daran erfreuen!

Genau das zeichnet Vintage eben auch aus: ihr habt immer ein Kleidungsstück mit Geschichte in der Hand. Stellt euch mal vor, was der oder die Vorbesitzer/-in vielleicht alles erlebt hat darin. Was damals in der Welt passiert ist und was das Kleidungsstück einfach alles schon durchlebt hat. Genau das macht Vintage so besonders. Preloved at its best!

Und machen wir uns nichts vor: es sieht einfach verdammt gut aus. Wir finden ja, dass die heutige Mode sowieso meistens nur ein Abklatsch von früheren Trends ist. Wenn ihr Vintage tragt, dann tragt ihr die einzigartigen Originale früherer Zeiten.

Wir könnten ewig so weitermachen - aber überzeugt euch selbst!

Vintage - mehr als ein Trend

 

"Ach, Vintage ist doch eh wieder nur so ein Trend."

Habt ihr das auch schon mal gehört? Meistens kommt dann noch der Satz: "Das wird auch ganz schnell wieder aufhören und dann kommt wieder irgendwas anderes."

Klar, das haben Trends so an sich: sie lösen einander recht schnell ab.

Wir finden aber: Vintage ist sehr viel mehr als ein Trend.

Es ist ein Gefühl, eine Bewegung, eine Lebenseinstellung - eine Perspektive.

Deshalb ist Vintage mehr als nur ein Trend

Trends sind schnelllebig.
Trends - sowohl in der Mode, als auch in anderen Bereichen - kommen und gehen. Meistens dauert es nicht lange, bis schon wieder ein neuer Trend da ist. Im Prinzip läuft man sämtlichen Trends nur hinterher, anstatt bei etwas zu bleiben.

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Vintage ist das Gegenteil: bewusster Konsum und Ausdruck deines persönlichen Stils. Etwas, das lange hält.

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Hörst du das auch ständig und überall?

 

Du sollst dich selbst wertschätzen, deine Mitmenschen und das, was du besitzt. Bei schnelllebigen Trends kaum möglich. Bei Vintage hingegen schon.

Schon mal daran gedacht, dass du bei einem Vintage Artikel nicht nur den Artikel selbst wertschätzt, weil er alt und einzigartig ist, sondern auch die Person, die ihn vor dir besessen hat?


Das ist Vintage auch für uns: die Geschichte eines Produkts wertschätzen und weiterschreiben.

Die Sache mit der Wertschätzung.

Die Modeindustrie steht unter einem immer größeren Druck, sich zu verändern.

Ein Umdenken ist zwingend notwendig - für unseren Planeten und für uns. Immer mehr Secondhand- und Vintage-Konzepte drängen auf den Markt und machen anderen Konzepten Konkurrenz.

Vielleicht ist Vintage also irgendwie schon ein Trend. Aber ein großer, langanhaltender Trend.

Es ist Teil einer Bewegung - der Slow Living Bewegung. Und das kann am Ende sogar mehr bedeuten: nämlich eine echte Veränderung, einen Wandel - eine Wende. 

Trend oder Wende?

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